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Normen und Richtlinien

Wir sind auf einem globalen Markt tätig, der in vielen Ländern reguliert wird. Daher müssen wir mit Anforderungen umgehen, die in verschiedenen Ländern oder Regionen sehr unterschiedlich sein können.
Das gemeinsame Ziel unserer Produktmanager und unserer Dienstleistungen ist es, zuverlässige, langlebige und leistungsstarke Produkte anzubieten, die den Vorschriften und/oder Normen des jeweiligen Landes entsprechen, in dem sie verwendet werden.
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Standards and certifications

All you need to know about PPE standards

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Standards

EN388 : ISO 23 388 MECHANISCHES RISIKO

Die Norm EN388 ist auf alle Schutzhandschuharten anzuwenden, was körperliche und mechanische Aggressionen durch Abrasion, Schnitte durch scharfe Gegenstände, Perforation und Risse betrifft. Mit der Normenversion 2016 wurden neue optionale Leistungsmerkmale hinzugefügt.

 

TEST Level 1 Level 2 Level 3 Level 4 Level 5
Abrasion resistance
(Number of cycles)
100 500 2,000 8,000 -
Blade cutting resistance (index) 1.2 2.5 5 10 20
Tear resistance (N) 10 25 50 75 -
Puncture resistance (N) 20 60 100 150 -

 

Stoßfestigkeit im Mittelhandknochenbereich: Wird dieses Leistungsmerkmal in Anspruch genommen, ist der Handschuh mit einem „P“ gekennzeichnet.

Kennzeichnungsbeispiel:

4233X P

 

Kennzeichnungsbeispiel:

4543D ou 4X43D

 

Schnitt durch Klingen, 2 Prüfverfahren:

 

EN388 6.2.: Bei einem geringen bis mittelmäßigen Schnittrisiko. Ein rotierendes Kreismesser bewegt sich mit einer definierten Kraft (5 Newton) hin und her, bis der Prüfling durchgeschnitten ist. Das Leistungsniveau ergibt sich aus der Zykluszahl, die benötigt wird, um den Prüfling zu durchschneiden.

 

EN ISO 13997:  Für Materialien, die bei der Prüfung nach EN388 6.2 stumpf werden und/ oder besonders widerstandsfähig sind, für hohe Schnittrisiken. Eine gerade Klinge führt eine einmalige Bewegung von 20 mm mit einer Kraft von 2N aus, der Test wird mit einer anderen Kraft so oft wiederholt, bis das Probemuster geschnitten ist. Es wird eine Stufe zugeordnet, die der Kraft entspricht, die zum Schneiden des Probemuster erforderlich ist. Diese Methode ist repräsentativer für Einsatzsituationen mit hohem Schnittrisiko.

ANSI/ISEA Z89.1: (American National Standards Institute) Amerikanische Norm zum Kopfschutz im industriellen Umfel

OBLIGATORISCH

Typ 1: Die auf die Kalotte übertragene Aufprallkraft darf beim Fall eines Aufpralls von 3,6 kg (8 lb) bei einer Geschwindigkeit von 5,5 m/s (Meter pro Sekunde) 4 450 N nicht überschreiten.

 

Penetration: Ein Penetrator (1 kg) darf bei einer Geschwindigkeit von 7,0 m/s (m/s) nicht auf den Kopf auftreff en.

 

Entflammbarkeit: Der Helm darf nicht länger als 5 Sekunden nach Entfernen der Flamme unter Flammenaustritt brennen.

 

Elektrischer Widerstand: Prüftest bei 20 000 Volt für Klasse E oder 10 000 Volt für Klasse G. Die Klasse C bietet keinen Schutz gegen elektrische Gefahren.

 

Typ 2: Zusätzlich zu den Anforderungen von Typ 1 muss der Kopfschutz von Typ 2 auch Folgendes erfüllen.

 

Energiedämpfung: Die Beschleunigung darf bei einem Sturz auf die Kalotte und seitlich mit einer 5 kg schweren Kopff orm bei 3,5 m/s nicht mehr als 150 g betragen.

 

Seitliche Penetration: Vorne, hinten und an den Seiten darf ein 1 kg schwerer Penetrator bei einer Geschwindigkeit von 5,0 m/s nicht mit dem Dummykopf in Kontakt kommen.

 

OPTIONAL

ANSI/ISEA Z89.1 4 Optionen: niedrige Temperatur (LT), hohe Temperatur (HT), umgekehrte Verschleißposition und hohe Sichtbarkeit.